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Der
Ort schmiegt sich an den flachen Westhang des Monte Petrarvalle inmitten
ausgedehnter Olivenhaine. Seine Aussicht auf die Umgebung ist so einzigartig,
dass man schon bei der Anfahrt einen Ausblick geniessen sollte: der
Trasimener See bietet sich in voller Schönheit dem Auge, man sieht
den See von Chiusi und den See von Montepulciano. Überhalb von
Paciano ziehen sich Eichen- und Kiefernwälder bis hin zum Gipfel
des Monte Petrarvalle (645 m).
Paciano ist vollkommen von einer Befestigung aus dem 14. Jahrhundert
umgeben und wurde in sehr gepflegter Weise restauriert und erhalten.
Die Altstadt ist ein kleines Juwel und sollte bei keinem Besuch unserer
Gegend ausgelassen werden! Wie stets sind es die Kirchen, die besonders
genannt werden müssen: San Carlo Borromeo mit ihrem Barockportal,
San Giuseppe mit einem Banner der Madonna delle Grazie aus dem 15.
Jahrhundert und die Kirche Madonna della Stella aus dem späten
16. Jahrhundert mit ihren Fresken von Silla Piccinino. Ein Gemäldemuseum
kann mit Einvernehmen mit dem Pfarrer besichtigt werden.
Ausserhalb von Paciano, in der Ortschaft Ceraseto, steht das Kirchlein
San Salvatore mit einem Gemälde von Giambattista Caporali; da
die Kirche in Privatbesitz ist, ist eine Besichtigung leider nur bedingt
möglich.
 
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