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Der
Turm „Torre dei Lambardi“ aus dem 12. Jahrhundert und die
Malteser Burg zeichnen die skyline von dieser Stadt am Ostufer des
Trasimener Sees. Hier wurde der Ordensbruder Fra‘ Giovanni di
Carpine geboren, der als einer der ersten Europäer an den Hof
von Ginghis Khan im Karakorum gelangte und seine Reiseeindrücke
in der „Historia Mongolorum“ niederschrieb.
Magione hat sich in der letzten Zeit vor allem in der Ebene Richtung
Perugia weiterentwickelt. Zum See hin finden wir nach wie vor die typischen
sanften Hügel mit ihren Olivenhainen. Innerhalb der Stad befinden
sich zwei nennenswerte Kirchen: Aus dem 15. Jahrhundert stammt die
Kirche, die dem Johannes dem Täufer geweiht ist, die leider im
2. Weltkrieg ziehmlich zerstört wurde und zum Ende der 40er Jahre
wieder rekonstruiert wurde; Madonna delle Grazie stammt aus dem Mittelalter
und zeigt ein Affresko, di Madonna in Trono, von 1371, das dem Künstler
Andrea da Orvieto zugeschrieben wird.
Der Komunalbereich von Magione ist reich an recht sehenswerten Ortschaften.
Die Festung von Agello, die Teil der Defensivbefestigungen von Perugia
war, das Benedettiner Kloster von Sant‘Arcangelo, das am Ende
des 13. Jahrhunderts befestigt wurde, San Savino mit seinen Aussenmauern
und dem dreieckigen Turm, Montecolognola die Fluchtburg von Magione,
Zocco die Festung zur Verteidigung von Perugia und Montemellino ein
antikes Castello das seit dem 16. Jahrhundert Besitz der Familie der
Conestabile della Staffa ist.
San Feliciano, ein kleines Dorf am Ufer des Sees, ist eines der meistbesuchten
Turistikzentren wegen seines Fischerei Museums; von hier kann man auch
mit dem Schiff auf die Isola Polvese fahren.
Ein weiteres architektonisches Kleinod ist Monte del Lago, das steil
auf einem Fels über dem See liegt. Das kleine Fischerdörfchen
wurde im 12. Jahrhundert befestigt und mit einer Burg versehen. Die
Kirche Sant‘Andrea ist mit Sienaer Affresken aus dem 13. Jahrhundert
geschmückt.

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