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Nach
Virgilio wurde die Stadt von dem brühmten Dardano gegründet,
war eine umbrische Festung, und ging ca im 8. Jahrhundert v. Chr an
die Etrusker. Ende des 4. Jahrh. v. Chr. kam sie in den römischen Machtbereich.
Cortona wurde das römische Stadtrecht zugestanden.
Danach gibt es wenig sichere Daten. Im Jahr 490 wurde sie von den Goten
übernommen und erscheint sehr viel später wieder als Freie Stadt.
Cortona
hatte ein floriefendes Leben in der Zeit der Stadtstaaten; das relativ
freie und demokratische Leben liess die Künste und den Handel aufblühen.
Im Jahr 1258 wurde Cortona Bischofstadt und die Herrengeschlechter
bauten sie schmuckvoll aus. Im Jahr 1411 verkaufte sie der König von
Neapel am die Florentiner. Seit diesem Zeitpunkt war ihre Geschichte
mit der des Grandukaten der Toscana verbunden.
Cortona
liegt ziehmlich genau im Zentrum Italiens, in der Provinz von Arezzo
in 650 m Höhe auf einem Ausläufer des Monte s. Egidio.
Die enormen Wehranlagen, durch deren Tore man auch heute noch in die
Stadt gelangt sind in rechteckigr Form angelegt. Um Cortona befinden
sich terrasierte Olivenhaine mit Villen und Kirchen und Klausuren.
Von der Höhe seiner Stadtmauern kann man ein einmaliges Panorama geniessen:
Zu Füssen liegt das fruchtbare Tal der Valdichiana und am Horizont
die Berge von Siena und der Spiegel des Trasimener Sees.
Cortona hat den Charme eines mittelalterlichen Ortes voll bewahrt:
Liebevoll restauriert verliert sich der Besucher in den steilen Gässchen
mit den typischen Pflastern. Und über all dem trohnt die Festung der
Medici.

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