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Das
bedeutenste Zentrum der Gegend um den See ist sicherlich Castiglione
del Lago, das mit seiner massiven Festung auf einer Halbinsel über
dem See liegt. Die Stadt ist etruskischer Herkunft - es gibt sogar
Spuren aus prähistorischen Zeiten - und war lange
Vorposten von Chiusi (castrum clusii). Friedrich II gab der Stadt die
noch heute erhaltene Form und baute die Burg, die auch zum Namen geführt
hat: Castello del Leone.
Die
Altstadt zeigt sich als typisch mittelalterlicher Ort und erstreckt
sich zwischen der Burg und der Kirche Santa Maria Maddalena. In den
schmalen Gassen findet der Besucher heimliche Ecken, Geschäfte,
Kaffe und Kunstgallerien. Von der Burg abgesehen sind vor allem der
Palazzo Ducale mit seinen bemalten Wänden und die Kirchen S. Maria
Maddalena und San Domenico unbedingt einen Besuch wert.
Das
Territorium der Gemeinde von Castiglione del Lago beheimatet viele
kleine Zentren, die stets manch architektonisches Kleinod zu bieten
haben: Gioiella mit den etruskischen Grabstätten, Sanfatucchio
mit seiner Kirche San Felice aus dem 12. Jahrhundert, Villastrada mit
der Kirche aus dem 16. Jahrhundert und Pozzuolo mit dem Palazzo Moretti
aus dem 16. Jahrhundert. Ein besonderer Ort ist Laviano. Hier wurde
Santa Margherita da Cortona geboren und hier befindet sich das Kirchlein
Madonna del Pentimento aus dem 17. Jahrhundert, die neben der Quercia
del Pianto erbaut wurde.
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